Info Videoüberwachung

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Starke Marken von namhaften Herstellern von CCTV-Kameras zeichnet sich durch erstklassige Performance, hohe Verarbeitungsqualität und einfache Bedienung aus. Dabei steht Ihnen eine breite Palette unterschiedlichster Kameratypen wie Zoom-Kameras, Dome-Kameras und wasserdichte Stift- und Kompaktkameras zur Verfügung. Profitieren Sie auch von unserer großen Auswahl an hochwertigen, zertifizierten Objektiven. Denn nur im Zusammenspiel von Kamera und Objektiv lassen sich optimale Bildergebnisse erzielen.

 

Leitfaden Überwachungskameras

Es handelt sich bei den analogen Überwachungskameras um Fernsehkameras. Diese liefern ein 4 : 3 Bild, entsprechend dem PAL-Fernsehstandard wird bei ca. 575 TV-Linien praktisch die maximal darstellbare PAL-Auflösung erreicht. Überwachungskameras mit 500 – 540 TV-Linien bieten demzufolge praktisch PAL-Fernsehqualität, Kameras mit 420 TV-Linien vermitteln einen ca. 10 % unschärferen Eindruck. Billige Kameras mit ca. 320 TV-Linien übertragen ein ca. 20 % unschärferes Bild, vergleichbar mit VHS-Videoqualität.

 

CCD-Chipsätze ermöglichen eine ordentliche Bildqualität bei optimaler Lichtempfindlichkeit und gutem Gegenlichtverhalten. Billige CMOS-Chipsätze, welche z. B. auch in billigen Web-Cams Anwendung finden, haben einerseits nur eine befriedigende Bildqualität, versagen andererseits völlig bei schlechten Lichtverhältnissen oder Gegenlicht.

 

Überwachungskameras-Typen:

Einfache CMOS-Kameras für den kleinen Geldbeutel (Nachteile CMOS siehe oben).Gute CCD-Kameras, für durchschnittliche Lichtverhältnisse bestens geeignet. Hochwertige Kameras, z. B. für Kassen, auch für ungünstige Lichtverhältnisse und starkes Gegenlicht.

 

Infrarot-Kameras:

Infrarot-Überwachungskameras ermöglichen eine Überwachung selbst in völliger Dunkelheit, deren LEDs glimmen leicht rötlich, die Ausleuchtung erfolgt unsichtbar. Die Energieaufnahme beträgt je nach Infrarotstärke im Durchschnitt gerade einmal 3 Watt. In Abhängigkeit der Reflexionsfähigkeit der Umgebung können in der Nacht sehr gute S/W Ergebnisse erzielt werden. Mit Vorsicht sind dabei die maximal angegebenen Infrarot-Reichweiten zu bewerten, welche sich auf optimale Reflexionseigenschaften der Umgebung beziehen, z. B. auf Innenbereiche mit weißen Wänden, Fußböden und Decken. Aufgrund dieser praxisfremden Angaben sind neben diesen theoretisch maximalen Werten in unserer Präsentation in jeder Detailbeschreibung die tatsächlichen Reichweiten, wie sie z. B. in einem Garten ohne Reflexionen zu erwarten sind, angegeben.

 

Einfache Überwachungskameras, meistens nur mit CMOS-Chipsatz (Nachteile CMOS siehe oben). Nur für den absoluten Nahbereich zu empfehlen bis ca. 3 Meter.

 

Econnomische Infra-Rot-Kameras

Brauchbare CCD-Kameras, bei Dunkelheit werden IR-Dioden zugeschaltet. Nachteilig sind durch die auch bei Dunkelheit vorhandene Farbempfindlichkeit ein leichtes Bildrauschen, da die Farbempfindlichkeit unnötiger Weise auch Nachts vorhanden ist, sowie eine bedingt durch die vom Taglicht abweichende Wellenlänge des Infrarotlichts leichte Nachtunschärfe. Das Bildrauschen kann durch entsprechende Überdimensionierung der IR-Dioden etwas ausgeglichen werden, sodass diese Kameras im Nahbereich bis 7 Meter befriedigende Ergebnisse erzielen. Ein weiterer Nachteil sind leichte Farbverfälschungen im Tagbetrieb, welche jedoch die Überwachungsfunktion nicht benachteiligen. Da auch noch am Tage die Infrarotlichtempfindlichkeit besteht, werden schwarze Kleidungsstücke, da diese Infrarot reflektieren, dunkelblau dargestellt. Rot bekommt ebenfalls einen leichten Blaustich.

 

Kompromissfreie Infrarot-Überwachungskameras, durch Tag/Nacht Dual-Kameras oder via IR-Cut-Filter verfügen diese über eine separate Nachtsichttechnologie und schließen die o. g. Effekte aus. Kein Farbrauschen durch reinen S/W-Nachtbetrieb, keine Unschärfe durch IR-korrigierte Objektive, keine Farbverfälschung durch fehlende IR-Empfindlichkeit im Tagbetrieb. Zudem wird weniger Infrarotleistung benötigt.

 

Verdeckte Kameras und Minikameras:

Vorteile sämtlicher o. g. PAL-Überwachungskameras sind: einfache Signalübertragung = Installation ohne Netzwerk oder Fachkenntnisse, in unseren Warensortiment muss nur das Anschlussset (Video + Strom) in passender Länge dazu bestellt werden – es wird einfach mit Rekordern oder TV-Geräten verbunden sowie das beste Preis-Leistungs-Verhältnis, variable Objektive zur Einstellung des gewünschten Blickbereiches, und die vielen Infrarotvarianten, welche eine volle Nachtsichttauglichkeit gewährleisten. 

 

Nachteilig ist die auf 0,44 Megapixel (= ca. 540 TV-Linien) begrenzte PAL-Auflösung.

 

 Entsprechend daraus ergeben sich maximale Bildbreiten für Detailerkennungen:

 Fahndungsbild (eindeutige Gesichtszüge, „Tankstellenprinzip“):

540 TVL = 4,50 Meter Bildbreite

400 TVL = 3,00 Meter Bildbreite

300 TVL = 2,00 Meter Bildbreite

 

Wiedererkennung (Beweismittel, Personen müssen bekannt bzw. polizeilich erfasst sein),

Nummernschilder (Kamera frontal zum PKW gerichtet und als dafür tauglich gekennzeichnet):

540 TVL = 7,00 Meter Bildbreite

400 TVL = 5,00 Meter Bildbreite

300 TVL = 4,00 Meter Bildbreite

 

Die Entfernungen der Bildbreiten von den Überwachungskameras werden durch deren Blickwinkel bestimmt. Der besondere Clou sind Kameras mit Vario-Objektiv, bei welchen der Winkel frei nach den Anforderungen eingestellt werden kann! Daher braucht man nur „in etwa“ wissen, welche Entfernungsverhältnisse bestehen, jeder Laie kann sich so die passende Überwachungskamera selbst heraussuchen. Je weiter der Überwachungsbereich für die Kamera entfernt ist, umso teurer werden die Kameras, da Zoom und bei Infrarot-Kameras die Intensität der Nachtsichttechnologie zunehmen. Zudem multipliziert der Zoomfaktor auch die Windvibrationen.

 

Beispiel: Ein 4 m Bereich = absolut sichere Detailerkennung von Gesichtern bei 540 TVL soll aus folgenden Entfernungen überwacht werden. Größere Überwachungsbreiten = weniger Detailerkennung können einfach in ein Verhältnis gesetzt werden. Die gängigsten Winkel sind 30 - 80 Grad (3,5 - 8 mm), viele Kameras mit Vario-Objektiv decken den Grossteil dieses Bereichs ab. Für Fernbereiche = Vario-Tele-Objektive und den absoluten Nahbereich = Super-Weitwinkel sind ebenfalls viele Lösungen bei uns zu finden.

 

1,50 m Entfernung = ca. 100 Grad Super-Weitwinkel, Überwachungsbereich direkt vor der Kamera

2,50 m Entfernung = ca. 80 Grad Weitwinkel, typisch für Eingangsbereiche

4 m Entfernung = ca. 60 Grad Standard, typisch für Eingangsbereiche, Flure, Garagen

7 m Entfernung = ca. 40 Grad leichtes Tele, typisch für Einfahrten, Kassen, schlauchartige Gänge

10 m Entfernung = ca. 20 Grad Tele, typisch für Garten- und Grenzlinienüberwachung

 Im Nahbereich bis 10 m sollte am besten die Entfernung des Überwachungsbereiches zzgl. 25 % der überwachten Breite entsprechen, ein 4 m breiter Eingangsbereich demnach aus 4,50 - 7 Meter Entfernung, sodass die gängigsten und preiswerten Überwachungskameras mit 30 - 80 Grad Blickwinkel (3,5 - 8 mm) dafür geeignet sind.

 

Oft werden wir mit dem Wunsch konfrontiert, einen großen Bereich, z. B. Parkplätze oder Sporthallen zu überwachen, die Bereiche sind z. B. 30 m breit und 15 m vom Kamerastandort entfernt. Personen sollen erkannt werden, Tag und Nacht. Es bieten sich vier Lösungen an:

 

1. Tankstellenprinzip

Sämtliche wichtige Bereiche werden in 4,50 m breite Zonen aufgeteilt (= 1 Tankplatz) und mit jeweils einer 540 TVL-Kamera aus ca. 5 bis 30 m Entfernung überwacht. Totale Überwachung und maximale Kosten.

 

2. intelligentes Konzept

Vorausgesetzt, das Arial verfügt über definierbare Zugangsbereiche, sollten diese mit einzelnen Kameras abgesichert werden, z. B. max. 4,50 Meter Eingangsbereiche mit jeweils einer Kamera aus ca. 6 bis 30 m Entfernung. Sämtliche Personen und Fahrzeuge werden somit "fotografiert", zur weitflächigen Überwachung werden dann noch einzelne Kameras benötigt, welche nur noch das Geschehen festhalten müssen, da die Personen an den Eingangsbereichen bereits erfasst sind.

 

3. Grenzlinienüberwachung

Sind Eingangsbereiche nicht definierbar, z. B. zur Überwachung offener Parkplätze, können entlang der Grenzlinien, am besten an denen sich die potentielle Täter auch aufhalten bzw. stehen bleiben müssen, Tele bzw. Zoom-Kameras errichtet werden. Empfehlenswert sind zwei sich gegenseitig anschauende Kameras, jeweils mit einem sehr schmalen Winkel, z. B. 10 Grad. In ca. 12 m Entfernung können somit Personen immer noch identifiziert werden, denn der Überwachungsbereich ist durch das Tele-Objektiv dort erst ca. 3 Meter breit. Mit zwei Kameras lassen sich so mühelos 35 m absichern. Zur Fahrzeugidentifizierung können Zufahrten wie bei Punkt 2. separat abgesichert werden. Sämtliche Personen und Fahrzeuge werden somit "fotografiert", zur weitflächigen Überwachung werden dann noch einzelne Kameras benötigt, welche nur noch das Geschehen festhalten müssen, da die Personen über die Grenzlinien und ggf. die Fahrzeuge über die Zufahrten bereits erfasst sind.

 

wichtigsten Infrarot-Kameratypen (Top-Seller) für o. g. Konzepte mit einstellbaren Objektiven:

4,50 m breite Zonen aus 4 - 7 Meter Entfernung und/oder Ereignisse bis 20 m

4 m breite Zonen aus 6 - 12 Meter Entfernung, Grenzlinienüberwachung bis 12 und/oder Ereignisse bis 30 Meter Entferung

4 m breite Zonen aus 12 - 50, Grenzlinienüberwachung bis 20 und/oder Ereignisse bis 100 Meter Entferung

 

4. Auto-Tracking

Ein z. B. durch Straßenlaternen zwangsbeleuchtetem Bereich beobachtet eine "Auto-Tracking-Kamera" weitwinklig, bei Bewegungen verfolgt und zoomt diese an die entsprechenden Objekte.

 

Deutlich mehr Detailerkennung bieten Megapixel-Überwachungskameras.

Deren Installation und Wartung erfordern jedoch entsprechende Fachkenntnisse sowie ein leistungsfähiges und dafür eigenes Netzwerk, zur Aufzeichnung wird ein PC-Server benötigt. Zudem sind keine Megapixel-Infrarot-Kameras erhältlich, der Anbau von zusätzlichen Infrarot-Strahlern zur Nachtsichttauglichkeit wird somit erforderlich. Einstellbare Objektive sind nicht gängig.

 

Zur Aufzeichnung dient ein Langzeitrecorder, wahlweise auch mit Netzwerkanschluss und Internet-Zugriff. Es wird Speicherplatz sparend und der Auswertung erleichternd nur die Überwachungskamera aufgezeichnet, in welcher gerade eine Bewegung vom Langzeitrecorder erkannt wurde. Infrarot-Nachtsichttauglichkeit mit einstellbarem Objektiv und Installationsmöglichkeiten von Laien sowie von jedermann bedienbare und für Wohnungen und Büros taugliche Langzeitrecorder zeichnen diese Alternative aus. Zudem verursacht diese Lösung nur ein Teil der Anschaffungs- und Energiekosten, welche für Megapixel-Überwachungskamera, Infrarot-Strahler, Netzwerk und Serveraufzeichnung fällig wären! 

 


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